Zürcher ManifestGemeinsam Raum schaffen.
Zürcher Manifest für erschwingliche RäumeStadt & Kanton Zürich

GÜNSTIGE RÄUME
SCHAFFEN &
ERHALTEN.JETZT!

Für eine vielfältige, innovative
und lebendige Stadt.

GEWERBEKULTURSOZIOKULTURViele Nutzungen.
Ein gemeinsames Anliegen.
01 / Worum es geht

Eine Stadt braucht
Raum für das,
was entstehen kann.

In günstigen Räumen wird gearbeitet, ausprobiert und Gemeinschaft gelebt. Wo sie verschwinden, verlieren wir mehr als Quadratmeter: Ideen, Beziehungen und Möglichkeiten für die Zukunft.

01

Raum für
einen Anfang.

Für Werkstätten, kleine Betriebe und neue Unternehmen, die etwas wagen und unseren Alltag bereichern.

Gewerbe
02

Raum für
Experimente.

Für Ateliers, Proben, freie Kultur und Ideen, deren Wert sich nicht am nächsten Ticketverkauf messen lässt.

Kultur
03

Raum für
Begegnung.

Für Initiativen, Treffpunkte und Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und das Quartier mitgestalten.

Soziokultur
02 / Die gemeinsame GrundlageManifest als PDF ↗

Das Zürcher
Manifest.

«Eine Stadt, die ihre erschwinglichen und lebendigen Orte pflegt, bewahrt ihre Fähigkeit, sich zu erneuern.»

Für eine vielfältige, innovative und lebendige Stadt.

Manifest unterzeichnen

03 / Unsere ForderungenVom Bekenntnis zum Handeln

Sechs Forderungen.
Eine gemeinsame Stimme.

Wir fordern ein klares politisches Bekenntnis von Stadt und Kanton Zürich zur langfristigen Sicherung und Neuschaffung günstiger Räume.

01MoratoriumGünstige Räume sichern, bevor sie verschwinden.

Die Forderung im Manifest

Ein Moratorium für Planungen und Projekte, die bestehende günstige Räume verdrängen. Was für Bausubstanz gilt, muss auch für ihre Nutzung gelten. Wir fordern einen Schutz für bewährte günstige Räume, ähnlich wie der Denkmalschutz für historische Gebäude. Städtische und kantonale Grossprojekte, die günstigen Raum für Kultur, Gewerbe oder Soziales verdrängen, sind zu sistieren, bis eine Lösung für deren Erhalt oder Ersatz gefunden ist.

Blockiert das notwendige Projekte?

Wir verlangen, dass Erhalt oder tragfähiger Ersatz vor dem Verlust gesichert werden. Die Lösung für günstige Räume gehört in das Projekt – nicht in eine ungewisse Zeit danach.

02Vielfältige ErdgeschossePlatz für das Quartier. Auch in öffentlichen Bauten.

Die Forderung im Manifest

Wir fordern die Ausweitung der bestehenden Ergänzungspläne für Erdgeschossnutzung auch für die Zone für öffentliche Bauten und für Neubauten. So bleiben Strassenräume vielfältig und belebt. Die Stadt braucht nicht noch mehr Hochglanz-Cafés und Concept-Stores, die sich kaum jemand leisten kann.

Entsteht Vielfalt nicht von selbst?

Hohe Mieten begrenzen, wer einziehen kann. Werkstätten, kleine Geschäfte und Treffpunkte brauchen tatsächlich zugängliche Räume. Ein lebendiges Erdgeschoss beginnt bei seinen Nutzungsbedingungen.

03Kostenmiete statt MarktmieteIm Bestand planen. Haushälterisch sanieren.

Die Forderung im Manifest

Grossprojekte müssen so viel wie möglich im Bestand planen und haushälterisch sanieren, damit günstige Mieten auch künftig möglich bleiben. Wo die öffentliche Hand Eigentümerin ist, fordern wir bei Grossprojekten einen verbindlichen Anteil an Kultur-, Gewerbe- und Sozialflächen zur Kostenmiete.

Genügt Kostenmiete nach der Renovation?

Für uns ist die Kostenmiete vor der Renovation der Massstab. Ein teurer Umbau kann auch ohne Marktrendite bestehende oder neue experimentelle Nutzungen ausschliessen. Die Finanzierung notwendiger Arbeiten muss die günstigen Bedingungen erhalten.

Unsere Position zur Kostenmiete ↓
04Verantwortung als politischer AuftragKlare Ziele. Langfristige Strategien. Öffentliche Rechenschaft.

Die Forderung im Manifest

Raumbörse, Gremium Günstiger Raum und Stiftungen wie die PWG bestehen bereits. Ihnen fehlt jedoch ein klarer Auftrag, dauerhaft günstigen, nichtkommerziellen Raum anzubieten. Wir fordern, dass diese Organisationen die Ziele für günstigen Raum (auch für Gewerbe, Kultur und Soziales) ergänzend definieren, jährlich öffentlich Bericht erstatten und eine Strategie zu dessen langfristiger Sicherung und Schaffung erarbeiten.

Es gibt doch bereits Angebote?

Auf diesen Strukturen wollen wir aufbauen. Entscheidend sind verbindliche Ziele für dauerhaft günstige Räume und nachvollziehbare Ergebnisse.

05Verbindlicher RaumanteilGünstigen Raum festschreiben und überprüfen.

Die Forderung im Manifest

Wie beim Wohnanteil nach §49b PBG fordern wir einen verbindlichen Anteil an günstigem Raum für Gewerbe, Kultur und Soziales. Öffentlich festgeschrieben und überprüfbar. Wir fordern, dass Stadt und Kanton konkrete Modelle erarbeiten, wie ein solcher Raumanteil umgesetzt werden kann.

Wie soll das umgesetzt werden?

Die Forderung ist ein Auftrag, konkrete Modelle zu entwickeln. Neben dem Flächenanteil müssen Kostenbedingungen, Nutzung und Dauer verbindlich geregelt werden.

06Mehr als Service publicAuch grosse Eigentümer tragen Verantwortung.

Die Forderung im Manifest

Auch staatsnahe Unternehmen mit grossem Immobilienbesitz wie etwa SBB, Post oder Swisscom, aber auch Institutionen wie die Kirche tragen Mitverantwortung für die Stadt. Wir fordern, dass auch sie einen verbindlichen Beitrag zur Schaffung günstiger Räume leisten, statt dies dem freiwilligen Goodwill zu überlassen.

Warum richtet sich das Manifest auch an sie?

Ihre Grundstücke und Gebäude prägen die Möglichkeiten der Stadt. Wir verlangen verlässliche Beiträge zur Sicherung günstiger Räume und ihrer Nutzungen.

Gemeinsam verleihen wir diesen Forderungen Gewicht.Manifest unterzeichnen ↗
04 / Was günstig für uns heisstUnsere Position

Renoviert.
Und dann
verdrängt?

Günstige Räume müssen
günstig bleiben.

Unser Massstab ist die Kostenmiete vor der Renovation. Auch notwendige Arbeiten dürfen nicht dazu führen, dass bestehende Nutzungen und neue Ideen mit unsicherem Erfolg keinen Platz mehr haben.

Wir fordern Bestandserhalt, haushälterische Sanierung und eine Finanzierung, die diese günstigen Bedingungen sichert. Mehr neue Fläche ersetzt keine verlorenen Möglichkeiten.

05 / Jetzt unterstützen

Deine Stimme
schafft Raum.

Unterzeichne das Zürcher Manifest für erschwingliche Räume und unterstütze seine sechs Forderungen.

UNSER ZIEL10’000Stimmen für günstige Räume.
Das Manifest lesen ↗

Manifest unterzeichnen

Deine Stimme zählt nach der Bestätigung Deiner E-Mail-Adresse.

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06 / Viele Kräfte. Ein Manifest.

Erstunterzeichner:in
werden

Du bist selbst betroffen? Du vertrittst eine Institution, einen Betrieb oder eine Initiative? Wir verbinden Menschen aus Gewerbe, Kultur und Soziokultur mit Unterstützenden aus Bildung und Politik.

Gemeinsam machen wir günstige Räume zu einem stadt- und kantonsweiten Anliegen. Daraus sollen später konkrete Petitionen oder andere Massnahmen für betroffene Orte entstehen. Gemeinsam erreichen wir mehr – machen wir unser Anliegen sichtbar!

07 / Fragen & Antworten

Noch eine Frage?

Was unterstütze ich mit meiner Unterschrift?

Du unterstützt das Zürcher Manifest für erschwingliche Räume und die sechs darin formulierten Forderungen. Die Unterzeichnung ist keine Vereinsmitgliedschaft und keine automatische Unterschrift unter spätere Petitionen.

Was bedeutet Kostenmiete vor der Renovation?

Für uns ist die niedrige Kostenbasis vor einer Renovation der Massstab. Auch eine neu berechnete Kostenmiete ohne Marktrendite kann nach einem teuren Umbau zu hoch sein. Notwendige Arbeiten müssen so geplant und finanziert werden, dass bestehende und neue experimentelle Nutzungen möglich bleiben.

Verhindert ihr damit Renovationen und Neubauten?

Wir verlangen, günstige Räume und ihre Nutzungen vor verdrängenden Eingriffen zu sichern. Haushälterische Sanierung und Bestandserhalt sollen günstige Bedingungen erhalten. Neue Flächen erfüllen das Anliegen nur, wenn sie tatsächlich zugänglich und dauerhaft günstig sind.

Geht es um einen einzelnen Standort?

Das Manifest bildet eine gemeinsame Plattform für Stadt und Kanton Zürich. Im Vordergrund steht jetzt dieses gemeinsame Anliegen. Über die Netzwerkarbeit können später Petitionen für konkrete betroffene Orte entstehen.

Kann ich auch als Institution mitwirken?

Ja. Im Netzwerk können Institutionen, Betriebe, Initiativen und Einzelpersonen ihre Erfahrungen und Kontakte einbringen und die Kampagne weitertragen. Nutze dafür den separaten Zugang «Im Netzwerk mitwirken».

Günstige Räume.
Gemeinsame Zukunft.

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Stimmen für günstige Räume.

Menschen, Betriebe und Institutionen stehen hinter dem Zürcher Manifest. Gemeinsam schaffen wir Raum für die Zukunft.

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Unterzeichnende

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